The Bullet Undertaker

Wilkommen auf unseren Seiten, für alle Freunde des gepflegten Auto Trial Sport.





Geschichte 2017



Rüdersdorf, 29.04.2017

Die Saison 2017 hat für uns mit dem Lauf am 29.04.2017 in Rüdersdorf begonnen.

Den Ostertrial haben wir wie immer nicht mitgenommen, weil da ja auch noch die Familie ist, die mit Recht Aufmerksamkeit verlangt.

Der Start war nicht schlecht, jedoch hat es trotz gutem Bauchgefühl nicht für ganz oben gereicht. Zugegebener Maßen haben wir unser Formhoch auch erst in der zweiten Hälfte des Tages bekommen, wo wirklich alles funktionierte.

Einen 3. und einen 5. Platz kann man ja am Ende auch nicht als schlechten Einstand bezeichnen.






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Pasewalk, 13.05.2017

In Pasewalk lachte für uns trotz aller Unkenrufe die Sonne. Das war auch gut so, denn die Kurse, an deren Entstehung Ulfi und Stöpsel ein Wochenende vorher mitgewirkt haben, waren sehr sportlich gesteckt. Mit Wasserspielen wollte es dort keiner zu tun haben. Es war auch so anspruchsvoll genug.


Die Stimmung war toll, das Wetter sowiso, wir haben viele Freunde wiedergetroffen und ein 1/2 Jahundert Geburtstagskind gefeiert.

Das Auto lief ebenfalls wie Hölle. Um so ärgerlicher war es, das Stöpsel durch einen fatalen Fehler das oberste Treppchen verschenkt hat.



Die Kugel fiel, Stöpsel war somit einen Punkt hinter dem Erstplatzierten. In Anbetracht des ungünstigen Handycaps nicht schlecht, aber eben auch nicht gut genug. Zumal der Erste zum greifen nah war.

So gab es am Ende des Tages ein 2. und ein 3. Platz zu verbuchen.

Ulfi hat der weilen in einem größeren Auto den Copilotensitz eingenommen und dem Jan geholfen.





Die Dimensionen dieses Fahrzeuges sind unglaublich. Ulfi hat sich tapfer geschlagen.

So ging ein tolles Wochenende wiedermal viel zu schnell vorbei. Auf Wiedersehen Pasewalk !









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Basdorf, 17.06.2017

Nachdem es im Vorfeld in der Crew einige schlimme Ereignisse privater Natur gab, war es mehr als fraglich, ob wir überhaupt starten.

Dieser Entschluss, es doch oder gerade deswegen zu tun, ist am Donnerstag zuvor gefällt worden.

Entsprechend waren wir weder gut vorbereitet, noch kampflustig, noch hatten wir irgendwelche Erwartungen. Wir wollten lediglich Ablenkung haben.

Es hat sich herausgestellt, dass dieser Entschluss uns sehr gut getan hat. Wir haben wirklich verständnisvolle Zuhörer gehabt. Wir sind im Laufe des Samstag wieder warmgelaufen und die Ablenkung ließ uns die weniger schönen Seiten des Lebens vergessen.

Ungezwungen und frei von Erwartungen sind wir auf den 2. und 3. Platz gefahren.

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Wir widmen diesen Lauf einer sehr lieben Person, die leider viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Wir werden Dich immer im Herzen tragen. Du hast es überstanden und bist jetzt an einem schöneren Ort.

Leb wohl.




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Pasewalk, 05.08.2017


Pasewalk fing etwas merkwürdig an und endete auch so.

Wir sind zwei Tage früher aus dem wohlverdienten Urlaub zurückgekehrt um dort zu starten. Da dieser Lauf aus organisatorischen Gründen nicht anders zu terminieren war, fand er in der Urlaubszeit vieler Offroader statt. 

Dementsprechend war die Teilnehmerzahl unterirdisch. Es war schon ein komisches Gefühl so viel Platz zwischen den Zelten und Wohnwagen zu haben.

In unserer Klasse S4 nahmen ganze 3 Starter teil. Davon stellten wir schon zwei. 

Da wir alle in der gleichen Gruppe gestartet sind, war es recht übersichtlich, wer auf welchen Platz fuhr.

Zur Siegerehrung mussten wir leider feststellen, dass die Punkte versehentlich falsch ausgezählt wurden und wir in einer Reihenfolge nach vorn gerufen wurden, die nicht mit rechten Dingen zuging. Demnach muss jetzt alles noch mal neu ausgezählt werden. Aber wir gehen fest davon aus, dass der 1. und 2. Platz in die Crew Undertaker gehören und haben unsere Pokale entsprechend unserer internen Zählung ausgetauscht. Leider geht an diesem Sonntag nicht nur ein Offroadwochenende zu Ende, sondern auch unser Urlaub. Vieleicht dämpft auch dieser Zustand unsere Euphorie.

Wir veröffendlichen unsere Version der Wertung und werden bei einem Irrtum sofort eine Aktualisierung vornehmen. Hört Ihr nichts, ist alles so in Ordnung.

Somit haben wir den ersten Tagessieg inkl. zweiten Platz eingefahren. Das ist angesichts mangelnder Konkurenz jetzt nich der Kracher, aber nicht zu letzt zählt ja auch Durchhaltevermögen, Verschiebung oder Abbruch von Urlaub zu Gunsten des Sportes und eine kontinuierlich gute Leistung über die gesammte Saison auch dazu, wenn es um die Jahreswewrtung geht. Somit ist dieser Erfolg auch verdient.







Video

Video

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Rüdersdorf, 09.09.2017

Wo sollen wir nur anfangen mit diesem verrückten Wochenende?

Am Donnerstag platzte erstmal eine Bombe. Ulfi konnte nicht am Geschehen teilnehmen.

Wie schon in der Vergangenheit hat Grisu nicht gezögert und Ihre Mitarbeit auf dem Beifahrersitz zugesagt.

Stöpsel ist schon Freitag allein zum Bauen der Strecken hingefahren und war nicht sehr glücklich über die Streckenführung. Berg hoch, wenden, Berg runter. Vieleicht war das ungerecht gedacht, aber wir wissen auch, dass es mit unserem alten Pajero und seinem schlechteren Handycabfaktor gegenüber den neueren Pajeros nicht genügt, genauso gut zu fahren und auf Fehler zu hoffen, sondern wir müssen uns schon was einfallen lassen und z.B. mindestens zwei Rücksetzer weniger machen, um in der Abrechnung besser auszusehen. Selbst zwei Rücksetzer reichen nicht in jedem Fall. Die Fehlerpunkte der neueren Pajeros werden durch einen Faktor von 0,5 mehr geteilt als unser Ergebnis.

Also Angriff und Unmögliches möglich machen.

Grisu hat fantastische Arbeit geleistet. Hochkonzentriert, aber vor allem bestärkend für die Kamikazeaktionen von Stöpsel, um Rücksetzer zu sparen, hat sie wesentlichen Anteil am Ergebnis.

Dann führte auch noch technisches Versagen einer Schweißnaht im Fahrersitz bei einer Rückwärtsfahrt durch drei Tore, in zwei Kurven, durch schweres Gelände, beinahe zu Katastrophe.

In dieser Situation, waren wir dabei den Konkurrenten zwei Rücksetzer abzunehmen, als Stöpsel plötzlich fast eine Rolle rückwärts durchs Auto vollzog, weil die vordere Sitzhalterung brach. Kurzzeitiger Verlust der Bremse und der Kontrolle über das Fahrzeug haben Gott sei Dank nicht zum Crash geführt. Stöpsel hangelte sich am Lenkrad wieder hoch und hat die Talfahrt durch einen beherzten Tritt aufs Bremspedal beenden können.

So konnte es aber nicht weiter gehen. Ein Schweißgerät war im gesamten Fahrerlager nicht aufzutreiben, so dass es in der Mittagspause erst einmal ein Gurt richten musste.

In der Sitzposition nicht optimal, wurden danach die anderen Sektionen abgespult.

Aus welchen Gründen auch immer lief es ab da nicht mehr ganz optimal. Zwei schlimme Fahrfehler haben zum Schluss drei Rücksetzer mehr als notwendig bedeutet. Einer davon war ausschlaggebend für die Platzierung auf dem, ''nur 2. Platz''.

Da war er wieder, der Handycabfaktor. Wir konnten zu dem Erstplatzierten nicht genug Punkte gutmachen.

Stöpsel hat es in der Hand gehabt und verschenkt. Sehr sauer auf sich und ''Alles'' drohte Unbedachtheit und Nachlässigkeit.

Danke Grisu, Du hast das Ergebnis durch Ruhe, Zuspruch und beherzten Eingriff in Stöpsels Hadern mit sich selbst gerettet.

So endete dieses Wochenende wie schon viele in dieser Saison mit dem undankbaren 2. Platz. Für die Endwertung sind auf Grund des großen Feldes in der S4 hoffentlich genug Punkte vom 6. Lauf übrig.

Jetzt geht's an die Reparatur des Sitzes zum nächsten Lauf in Basdorf.

Am Ende des Tages hat ein fröhliches Zusammentreffen von Sportskollegen im Fahrerlager für Aufheiterung gesorgt. Wir haben viel gelacht und sind mit etwas Treibstoff für die Seele in einem schönen Abend abgesackt.

Danke den Verantwortlichen, die parallel noch eine Motoradveranstaltung durchführten.

Großartige Leistung !



Das kann natürlich aus Sicherheitsgründen nicht so bleiben. Für diesen Wettkampf ging's erst mal.

Etwas müde, aber versöhnt mit dem Geschehen des Vortages, Mutti und Grummel, zwei Eckpfeiler unserer Crew.




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17.09.2017

Kurz vor dem Endlauf, musste nun noch dringend der Sitz repariert werden. Zu Hause nach Rüdersdorf, haben wir entdeckt, dass einer der beiden Sicherungsgurte auch schon wieder gerissen war.

Die Sitzgeometrie des Federsitzes hat uns im Grunde von Anfang an nicht gefallen. Der Sockel war viel zu weit vorn montiert, so dass wir ''nicht ganz leichten Piloten'' das Material ganz schön beansprucht haben. Der Sockel hatte schon mächtig überhang nach hinten. Dazu noch immer die letzte Stellung in der Sitzschiene weit hinter dem Sockel, haben zu guter Letzt enorme Hebelkräfte verursacht, welche auf der Straße wahrscheinlich kein Problem darstellen, an starken Steigungen, wenn zusätzlich Druck auf die Lehne kommt, jedoch das Material überfordert.


An den Stellen war die Halterung gebrochen. Es hat sich herausgestellt, dass es nicht nur vorn, sondern an der selben Schiene auch hinten gebrochen war.

Die Situation am Hang war brenzliger als zuerst gedacht.

Unter dem Sitz haben wir zustzlich eine Stahlschiene montiert.

Diese ist vorn an der Originalstelle der Sitzverschraubung angeschraubt, in der Mitte, vorher die hintere Befestigung, mit dem Sitz zusammen mit lediglich längeren Schrauben.

Die Hintere Schraubverbindung befestigt nur noch den Sitzsockel mit der Stahlschiene.



Damit alles dann wirklich Bombensicher sitzt, ist die Stahlschiene so lang, das sie bis an den Karosseriesockel reicht, auf dem früher die Hecksitzbank aufgeschraubt war.

Dort ist ein Bolzen mit der Karosserie verschweißt worden und somit dritter Haltepunkt für die Stahlschiene.

Die Winkel des Sitzsockels sind von uns noch umgedreht worden, damit sie in der Mitte des Sockels und nicht wie im Original zu weit vorne sitzen.

Der Sockel für den Sitz ist somit nicht um die komplette Abstandslänge der Verschraubung nach hinten gesetzt worden, sonder nur 20 cm.

Das macht aber einen wesendlich stabileren Eindruck als es im Original war.

So geht es zum letzten Lauf in Basdorf.


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Basdorf, 23.09.2017
So, das war es nun. Der letzte Lauf ist 2017 auch geschafft. Stöpsel brauchte im Grunde gar nicht mehr starten, da Axel, sein Hauptkonkurrent, es in Rüdersdorf mit Platz 6 verhauen hat. Bei Ulfi ging noch was.
Leider an dem Tag nicht viel, wie sich herausstellte. An der Stelle, wo Ulfi einen Abbruch verzeichnet hat, ging zu diesem Zeitpunkt beim besten Willen nichts mehr. Furchen, zu Tief für einen Pajero, ließen uns aufsetzen und alle Räder waren in der Luft. Der dicke Bauch unseres Undertaker war einziger Kontakt zum märkischen Boden.
Da der Abbruch jedoch am letzten Tor sehr billig war, ging es noch mit der Platzierung. Am wichtigsten war, sich vor Steffen zu behaupten. Das ist gelungen. Denn der hatte mehr Pech und sein Abbruch wurde am Anfang der selben Sektion viel teurer. Axel noch zu überholen wäre von Ulfi schon ein diabolisches Werk gewesen, wenn auch rechnerisch möglich. Es hätten aber über 500 Meisterschaftspunkte mehr sein müssen, was angesichts der vielen Abbrüche rechnerisch durchaus im Rahmen der Möglichkeiten lag.
Unsere Crew hat dieses Wochenende demnach eher unterdurchschnittlich abgeschnitten.
Platz 4 und 8 bei 13 Startern in unserer Klasse sind aber auch nicht das schlimmste, was uns je passiert wäre.
Die Kurse waren sehr sportlich gesteckt, aber machbar. Die Plätze 1 - 5 waren extrem dich zusammen, so das er wieder mal eine Rolle spielte, der Handicapfaktor. Da war er wieder. Aber nicht gejammert, wir müssen eben besser sein als alles nachzumachen.
Eine Kugel von den Zweien war für Stöpsel zu viel. Schon hätte es besser, sogar Spitze aussehen können und wäre nicht ein Bulldozer vor Ulfi unterwegs gewesen, wäre es auch nicht zum Abbruch gekommen, Hätte wenn und aber.
Wir haben es wieder geschafft !!!
Unser Team hat zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft für sich entscheiden können.
Das ist eine sensationelle Teamleistung, an der jeder seinen Anteil hat.
Wir haben tolle Helfer, die sich immer darum kümmern, dass wir Piloten frei von Organisation fahren können. Zu einem Sieg gehört nicht nur der Fahrer, sondern zum großen Anteil auch der richtige Beifahrer. Familie und Kinder, Veranstalter und Freunde, alle trugen ihren Anteil dazu bei, das wir uns gut fühlten und frei fahren konnten. Wir haben an allen Terminen teilgenommen, keinen haben wir geschwänzt, was wir der Familie und deren Verzicht verdanken
.
Danke Ihr Lieben !

Die Kurse waren sportlich.

Gut das es nicht geregnet hat so lange die Veranstaltung lief.

Das hätte ins Chaos führen können !

Knapp wurde es mehr als einmal.

Wasser war auch ohne Regen genug da.

Eine Sache gibt es da noch.

Ein Sponsorengeschenk hat viele von uns, auch die Crew Undertaker glücklich gemacht.

So haben wir uns selten gefreut.

Ein Satz neuer Gurte für den Transport.

Sieht aus, wie für uns gemacht. Ton in Ton mit Anhänger und Aufschrift.

Danke dem edlen Spender.

Bravo !



Die Bilanz des Tages und des Jahres 2017


4. Platz, S4, im Abschlusslauf in Basdorf, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

8. Platz, S4, im Abschlusslauf in Basdorf, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

1. Platz, S4, Gesammtwertung, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

3. Platz, S4, Gesammtwertung, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

Titel des besten Brandenburger, S4, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

Titel des besten Beifahrer, S4, Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017

2x Ehrung für die Hilfe bei der Organisation des Berlin-Brandenburger Offroad-Cup 2017


Wer mehr will, dem ist nicht zu helfen.

Keiner wäre ohne das Mitwirken des Anderen zu dieser Leistung im Stande gewesen.

Wir sehen das so wie es ist, als eine fantastische Teamleistung der Crew,

''The Bullet Undertaker''



Wir sehen uns im Modda

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