The Bullet Undertaker

Wilkommen auf unseren Seiten, für alle Freunde des gepflegten Auto Trial Sport.




Geschichte 2016

Die Saison 2016 begann ziemlich hektisch und überstürzt.

Nicht weil keiner wusste wann es los geht, sondern weil es zu viele Baustellen gab, welche noch in Arbeit waren. Unser Wohnmobil hat uns bis in die letzten Stunden beschäftigt. Und selbst da ist noch nicht alles im Reinen gewesen. Aber es fuhr und wir kamen an.

Der Undertaker ist sogar aus Zeitmangel in der Werkstatt unseres Vertrauens wiederbelebt worden, was ihm allerdings sehr gut getan hat. An allen Stellen befindet sich ausreichend Schmierstoff, beide Kotflügel vorn sind überlackiert worden und der Motor bekommt wieder Luft durch einen neuen Luftfilter. So viel Liebe wird hoffentlich belohnt.

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23.04.2016 Basdorf

Der 23.04.2016 war für die Crew "Bullet Undertaker" der Saisonstart.  Den Osterlauf haben wir wie jedes Jahr der Familie und anderen Aktivitäten gewidmet. So waren wir 2016 das erste Mal hier im

Modda ! 



Der Start lief sehr durchwachsen. Die Kurse waren anspruchsvoll, Stöpsel musste wie immer in der letzten Zeit schreiben. Das war für den Anfang wohl zu viel. Er ist an einer Stelle stecken geblieben, die alles andere als schwierig erschien. Alle anderen Teilnehmer fuhren dort durch. Erster Lauf = erster Abbruch. Dem entsprechend letzter Platz, weil's der einzige im Feld der S4 war.
  

Bei Ulfi lief es besser, allerdings leider nicht ganz nach vorn. Aber der 3. Platz ist schon mal auf dem Podium.
  

Grisu hat tapfer im Verpflegungsteam an der Seite von Regine für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt.
  

Stöpsel hat schon kurzzeitig Verschwörungstheorien entwickelt. Abbruch, Warmwasserboiler im WOMO ging mit Gas nicht mehr, es ist ja noch ein Stromerzeuger da - ha ha, der hat nach zwei Stunden das Zeitliche gesegnet, Wechselklamotten vergessen und das alles gesundheitlich leicht angeschlagen.
  

Und auch wenn es sportlich gesehen nicht der große Wurf war, ist es wie immer ein tolles Wochenende mit tollen Sportskollegen gewesen. Alle Kollateralschäden müssen in 14 Tagen behoben sein. Dann geht es weiter.

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07.05.2015 Rüdersdorf

Rüdersdorf begann schon am Donnerstag, Himmelfahrt. Dabei waren diesmal außer Grisu und Stöpsel auch Mutti und Opa, Ulfis Sohn und kurzzeitig Frau und Tobi. Entsprechend groß war wieder mal die Boxencrew.
  

Wir haben es uns zwei Tage wirklich gemütlich gemacht, bevor es am Samstag ernst wurde. Stöpsel hatte sich ja nach der Pleite von Basdorf was vorgenommen. Ulfi war auch nicht weniger motiviert, nachdem er Stöpsel in Basdorf endlich mal ordentlich abgekocht hat.
  

Die Kurse waren bis auf einen anspruchsvoll, aber nicht zerstörerisch für das Material. Wir empfanden es angenehm. Im Grunde musste man an der richtigen Stelle eine zündende Idee haben, die anderen nicht eingefallen ist, um sich abzusetzen. Ulfi war lange um einen Rücksetzer weniger vor Stöpsel. Weil der sich als Erstfahrer in einer Sektion einen Rück zusätzlich eingehandelt hat.
  

In der zweiten Hälfte des Nachmittag hatte Stöpsel aber einen riesigen Lauf. In zwei Sektionen hat er nach neuen Wegen gesucht und den Sportskollegen bis zu zwei Rücksetzer pro Sektion abgenommen. Wer an diesem Tag eine Kugel geschmissen hat war ohnehin aus dem Kampf um die Spitze raus. Das ist dann leider Ulfi auch noch passiert.
  

Aber es hat für Ulfi immerhin noch für den 4.Platz gereicht. Stöpsel hat es anscheinend in diesen beiden Sektionen geschafft, sich den 1. Platz zu sichern. Das Feld war extrem dicht zusammen, so dass der Handycab - Faktor entscheidend sein konnte.
  

Leider gab es bei sehr lieben Freunden noch einen technischen Ausfall an diesem Tag. Unseres Wissens aber war das der einzige Totalausfall.

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18.06.2016 Pasewalk

An diesem Trial - Termin gab es wieder was Besonderes.

!!! Grisu war Beifahrer !!!

An diesem Wochenende waren Stöpsel und Grisu auf sich allein gestellt. Grisu hat ja letztes Jahr schon einmal als Beifahrer ausgeholfen und hat auch dieses Mal ihre Sache wieder hervorragend gemeistert.

Das Wetter war erst hervorragend, bis uns in den letzten beiden Sektionen ein Regenguss ins Verderben führte. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen wir, zumindest in unserer Gruppe in Führung. Der Boden wurde zu Schmierseife und ein katastrophaler Fahrfehler von Stöpsel brachte fast den Abbruch. Schlechtes Wetter war aber für alle da, so dass eher der Fahrfehler zur Missstimmung beigetragen hat.

Nun gut, es würde immerhin noch der 3. Platz, was ja nicht sooo schlecht ist, dass man es verheimlichen muss. Ein Abgesandter aus unserem Fanclub Mecklenburg Vorpommern war auch wieder da. So das es außer diesen dummen Fauxpas ein klasse Wochenende wurde.

Eine Neuanschaffung gibt es noch zu berichten. Unsere Crew hatte bis jetzt enorme Unkosten für Miettrailer um unseren Undertaker huckepack zu nehmen. An dieser Stelle sei noch einmal deutlich gemacht, dass wir immer erstklassiges Material von unserem Vermieter bekommen haben. Deshalb bleibt auch der Link in unseren Anhängen. Nichts des so Trotz sind wir jedoch inzwischen bei stolzen 700€ im Jahr angekommen, um unseren Hobby nachzukommen. Da sind Sonderfahrten in die Werkstatt unseres Vertrauens noch garnicht mitgezählt. Mit dieser Summe lässt sich innerhalb von wenigen Jahren ein eigenes Fahrzeu finazieren. Kurz um, hier ist er, Teammitglied seit Pasewalk 2016.


Inzwischen mit Reserverad, Schwerlaststützen und -Stüzrad ausgestattet ist er uns ein treuer Helfer.

Grisu hat sich viel Mühe gegeben, einige Bilder aus dem Fahrzeug zu machen inkl. Videos.




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16.07.2016 Basdorf

 !!! Eine Schlacht !!!

Basdorf wurde zu Materialschlacht. Alle Mitstreiter waren durchaus gefordert, zu weilen Überfordert. In der Serie gab es sogar zwei Überschläge, wärend Stöpsel mit Ulfis Hilfe diesen gerade noch verhindern konnte.

Die Bilanz des Tages:


- verbogene Seitenwand hinter der Tür links

- riesen Beule rechts am Holm neben der Heckklappe

- kaputtes Rücklicht inkl. Beule links

- defekte Freilaufnarbe links

- Plattfuß hinten rechts

So viel Schaden haben wir noch nie angerichtet.



Die Kurse waren extrem anspruchsvoll. Lob kam zuweilen aus den Reihen der Sportsfreunde, weil es viele Kugeln gab und das bei allen, so dass der Handycabfaktor nicht mehr entscheidend war wegen nur einigen Rücksetzern. Trotzdem waren die Punkte eng beieinander. Stöpsel verpasste den 1. um 2,5 Punkte.

Alles in Allem kann man am Ende mit einem 2. Platz und einem 4. Platz sehr zufrieden sein. Wir bleiben in Schlagdistanz.

Grisu und Mutti halfen wieder bei der Versorgung unserer Sportsfreunde. Die IG Offroad hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und uns mit einem herrlichen Wochenende beglückt.

Leider heist es jetzt Wunden lecken und schrauben. Denn nach dem Lauf ist vor dem Lauf. In Anbetracht der Vielzahl an Schäden, haben wir eine anstrengende Vorbereitung für Pasewalk vor uns.



Das Rücklicht war schnell repariert.

Eine große Internetplattform mit e vorn, hat für unser Fahrzeug hoffentlich noch lange und preiswert Ersatzteile parat.

Die Beule war schon erheblich und hat etwas Kaltverformung beansprucht, damit alles wieder passt.

Bei den Freilaufnarben, die zu allem Überfluss an unserem Undertaker automatisch funktionieren sollten, sieht die Sache schon anders aus.

Wir hatten schon des Öfteren mit dem Problem zu kämpfen, dass sie unzuverlässig waren.

Teilweise krachten sie erst nach einiger Zeit mit großem Getöse ein, manchmal, bis Basdorf aber selten, verrichteten sie keine Arbeit mehr, der Vortrieb an der Vorderachse blieb aus.




Ab Basdorf war dieses ominöse Technikwerk völlig ohne Funktion.

Wir zu mindestens wussten vor dem Zerlegen überhaupt nicht wie die Dinger funktionieren.

Narbe ab, so war der Blick auf die Antriebe frei.

Von hinten ist ein Teil des Ausrückmechanismus zu sehen.

Diese Feder war links fast nicht mehr da und rechts nach innen verbogen.

In wiefern das zu Arbeitsverweigerung geführt hat wissen wir nicht, war uns auch egal.



Dieser Mitnehmer wird durch den Ausrückmechanismus bei unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten von Rad und Achse in den äußeren Zahnkranz gedrückt und sorgt dann für Antrieb. Wenn vorn kein Antrieb notwendig ist, wird das Fahrzeug nur über die Hinterachse angetrieben und vorn laufen die Narben frei.

Da beim Trial weder hohe Geschwindigkeiten zu erwarten sind und eigentlich immer alle vier Räder angetrieben werden sollen, können unsere Narben immer eingerückt bleiben.

Also Mechanik raus aus dem Körper.



Dann wurde es knifflig.

Wir haben den Sprengring nicht rausbekommen, um die Innereien aus den Lagerhülsen zu bekommen.

Mit der Flex wurde eine kleine Einkerbung im Gehäuse gemacht.

So bekamen wir den Ring zu fassen und die Innereien kamen zu Vorschein.

Von rechts nach links.

Lagerschale, Rückhohlfeder, Mitnehmer für's Rad, Steckachsenaufsatz und Sprengring.

Ob das alles wirklich so heißt ist uns wurscht und ohne Bedeutung !



Da der Ausrückmechanismus nicht funktioniert, aus welchen Grund auch immer wird nun ein Abstandshalter aus Rohr zwischen dem Steckachsenaufsatz und Mitnehmer zu sehen, eingepflanzt und so ist der Mitnehmer dauerhaft ausgerückt und der Mechanismus der Automatik nicht mehr notwendig.

Hier zusammengefügt zu sehen ist alles wieder ins Lagergehäuse gekommen.

Wir haben alle Innereien wieder eingesetzt um weitere Überraschungen zu vermeiden.

Auch den Ausrückmechanismus. Damit gibt es im Gehäuse keine Hohlräume und alles ist trotzdem am Platz.



Jetzt ist deutlich zu sehen, dass der Mitnehmer weiter vor steht und den Kraftschluss mit dem Zahnkranz der Narbe eingeht.

In Pasewalk testen wir diese Optimierung und berichten.

Der Schlauch war nicht defekt. Der Plattfuß resultierte aus einem losen Winkelventil, was sich gelöst hat durch Verdrehen vom Reifen auf der Felge.


Wir sehen uns im Modda !

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06.08.2016, Pasewalk

Für uns begann dieses Wochenende bereits am Mittwoch den 03.08. Wir haben zum ersten, aber bestimmt nicht zum letzten Mal, den Undertaker Offroad Cup in Pasewalk veranstaltet.

Die Leute vom Kamp 84 waren so freundlich und haben uns das möglich gemacht, in dem sie uns drei Tage vor dem eigentlichen Lauf die Pforten geöffnet haben.

 

! Danke Kamp 84 !

 



Das Camp war wieder erste Klasse.

Wir konnten uns ausbreiten und alles in Ruhe vorbereiten.

Grisu hatte auch mal Zeit für sich.



Die Faxen der Nachwuchspiloten ertrug sie mit Humor

Unserer Nachwuchs hatte die Möglichkeit sich untereinander im Trial zu messen. Wir haben außer zwei waschechten Trial Sektionen auch Geschicklichkeitssektionen und einen Wissenstest eingebunden.



In Pasewalk ist manches etwas anders. ZB. sind die Kugeln quadratisch.

Wir haben nichts anderes gefunden, aber so ging es doch auch !

Wie bei den großen gab es selbstverständlich eine Streckenbegutachtung, in der Schlachtpläne geschmiedet und taktisch Schachzüge ausgetüftelt wurden.





Die Strecken hätten gut für Neueinsteiger durchgehen können.

Wir sind sehr Stolz auf unsere Nachwuchspiloten.

Sie khaben an diesen Tagen viel gelern und können Sachen, mit denen sich manche Autofahrer auf der öffentlichen Straße schwer tun.



Sie mussten außer den Trial Sektionen am steilen Berg anfahren, sie mussten einen Bremstest absolvieren und Torschießen mit einem Ball machen.

Leider hat dieser die Veranstaltung nicht überlebt.





Das Torschießen war ein Publikumsmagnet. Für jeden war am Ende ein Pokal und eine Flasche Champagner da. Sie haben es sich redlich verdient.

Auch der Ball fand am Ende noch seine Bestimmung.

Übrigens sollen an diesem Wochenende in Pasewalk zwei blaue ''Ninja Turtles'' gesehen worden sein. Naja, wir hatten keine Zeit zum schauen ;).


 

Für uns alle war das ein riesiger Spaß. Fast die komplette Sippe war vor Ort gewesen, um sich dieses Spektakel anzusehen.


Im eigentlichen Lauf am Samstag dachten wir zuerst das es für uns recht gut lief. Wir haben wenige bis keine Fehler gemacht. Das Auto lief nach der Freilaufnarben OP sehr gut an Steigungen. Die Vorderachse zieht wieder ordentlich mit.

Die Sektionen waren sehr anspruchsvoll. Eine Reihe von Rücksetzern war bei besten Willen nicht zu vermeiden, so dass wir davon ausgingen, die müssen die anderen auch machen. Wir haben Kugeln, Stangen und Abbrüche bei der Konkurrenz beobachtet.

Wir waren am Ende sehr überrascht, dass unsere Augen uns anscheinend einen Streich gespielt haben. Wir wurden mit über 80 Wettkampfpunkten, welche anschließend noch durch den Handicapfaktor geteilt wurden deklassiert.

Um das mal deutlich zu machen, wir haben anscheinend mindestens 10 Rücksetzer mehr gebraucht, was, da die Sektion 8 nicht gewertet wurde, pro Sektion 1- 2 Rück mehr macht.

Das werden wir wohl nie verstehen. Es lief bei uns, und das können wir durchaus nach den Jahren einschätzen, nicht schlecht.

Was soll’s, das müssen wir nun schlucken.

So sind wir etwas geknickt an diesem Samstag in den Abend gegangen.

Trotz allem war das ein sehr schönes Wochenende, vor allem auch für unseren Nachwuchs. Wir haben schöne Tage in Pasewalk gehabt wie immer und freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal.





Verschränkungen und Schräglagen dominierten wie immer in Pasewalk das Streckenprofil.

Ganz deutlich zu sehen, warum es in Pasewalk sinnvoll ist, das Auto gut abzukleben.

Die Trassenbänder sind so dicht am Geschehen, daß man sich nur Bewegungsfreiheit verschaffen kann, in dem man das Band bis kurz vor dem Reißen dehnt.

Kommt es in die Spalten am Auto, wird es durch scharfe Kannten zerrissen oden bleibt hängen.

Das sind dann 80 Punkte netto.





Unser Freund Ulrich hat sich tapfer, am Ende sogar ohne Bremsen mit seinem UAZ durchs Gelände geschlagen.

Am Ende waren es für die Crew Undertaker Platz 3. und 4.

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Rüdersdorf, 10.08.2016

Der letzte Lauf war nicht das, was wir erhofft haben. Wir konnten nicht mehr als einen 6. und 7. Platz erfahren.

Allerdings ist der Abstand zu unseren Konkurrenten sehr klein gewesen. Der Handicap Faktor und eins - zwei kleine Fehler spielten hier eine Rolle. Das ist im Gegensatz zu Pasewalk durchaus von uns zu akzeptieren.

Am Ende reichte es für den

1. Platz

in der Jahresendwertung.

Zum zweiten Mal hinter einander konnte unser Team die Saison als Erster beenden. Wir zumindest finden das beachtlich. Wir haben nun nicht die Hoffnung, dass es so weiter geht. Wir haben dieses Jahr nur einmal auf dem Siegerpodest gestanden. Aber viele 2. und 3. Plätze haben wertvolle Punkte gebracht.

Die nun fest verbauten Freilafnarben sorgen in der einen oder anderen Situation für reichlich größeren Wendekreis und weniger Spielfreude mit dem Heck, aber das ist nun so. Neue teile übersteigen gründlich unser Budget.

2016 ist vorbei, bereiten wir uns auf 2017 vor.

Nach der Saison ist vor der Saison !

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Melsungen/Malsfeld, 02.10.2016

Einen ham wa noch!

Nach dem wir uns entschlossen haben das Jahr ruhiger ausklingen zu lassen als es begann, ist Melsungen von der Liste gestrichen worden, weil wir auch gar keine Zeit mehr hatten und andere Projekte warteten.

Naja, was sollen wir sagen, wir haben es unvernünftiger Weise doch getan. Im Rückblick wieder eine gute Idee, weil es ein voller Erfolg geworden ist.

Nach dem letzten Lauf waren wir ja etwas geknickt, einerseits froh über den Gesamtsieg, anderseits ist es bitter, in den letzten Läufen der Konkurrenz nichts entgegensetzen zu können.

Wir sind wieder geheilt!!!

Wiedermal wird der Unterschied zwischen harten Offroad- Trial in den Verbandsläufen und den etwas weichgespülten Sektionen in unserem Cup deutlich.  

Nicht falsch verstehen. Schließlich messen wir uns in einem Wettkampf alle auf dem selben Niveau. Nur wurde in Melsungen sehr schnell klar, hier geht es um harten Geländeeinsatz. Durchkommen war wichtig. Da waren zum Teil Stangen und Kugeln Nebensache. Dort ist keiner bei 20 – 50 Wettkampfpunkten angekommen, sondern der, der keinen Abbruch hatte war Podiumskandidat. So versammelten sich vorn die Starter, die zwischen 200 und 400 Punkten hatten, auf den Plätzen.

Wir haben gut zugehört, wenn sich Fahrer der Verbesserten mit uns unterhalten haben. Wenn du glaubst du musst einen anderen Weg fahren, um überhaupt durchzukommen, zieh die Stange.

Wir haben sie nicht gezogen sondern sind drüber gefahren. Und das mehrmals.  

Die Kurse waren für die seriennahen Fahrzeuge die selben wie für die Verbesserten und sogar Prototypen. Die Verbesserten und Protos hatten lediglich 7 – 8 andere Tore, die sie durchfahren mussten.

Grisu hatte wieder Dienst auf dem Copilotensitz. Das war sehr beeindruckend, was sie für eine Leistung abgeliefert hat. Unser Undertaker lief wie die Hölle. Leichte Blessuren hat er davon tragen müssen, ist jedoch alles in allem in Schuss geblieben.

Wir haben Sektionen geschafft, in denen sogar Verbesserte stecken geblieben sind. Allerdings haben wir uns auch beinahe an einer eher ruhigen Stelle festgefahren, der Querrahmen saß auf und die Räder hatten kaum noch Kontakt, haben uns aber wieder befreien können.

Es hat für uns immerhin auf den 3. Platz gereicht.

Wir waren sehr beeindruckt von allen, die dort teilweise ihre Alltagsautos durchgeprügelt haben. Einer unserer Mitstreiter hatte nicht mal eine Sperre on Bord.  

Respekt!!!

Dabei spielte das Ergebnis keine Rolle mehr. Wer das gefahren ist, verdient Anerkennung.

Nun wissen wir wage, was sich die Verbesserten so antun. Die fahren das ja in jedem Wettkampf. Wir werden das schön lassen, damit wir noch lange Freude an unserem Undertaker haben. Aber diese Erfahrung möchten wir nicht mehr missen.

Am Wettkampfabend sind wir nicht mehr alt geworden. Müde und zufrieden haben wir schnell unsere Wunden geleckt und sind in die Gemütlichkeit unseres WoMo abgetaucht.

Nun ist aber wirklich Schluss für 2016.


Wir sehen uns im Modda !