The Bullet Undertaker

Wilkommen auf unseren Seiten, für alle Freunde des gepflegten Auto Trial Sport.




Geschichte 2015

25.01.2015, -  es geht wieder los. Die Offroadfreunde der ''Offroadsport IG Berlin'' haben sich zu einem gemütlichen Brunch getroffen. Dort begannen wieder erste organisatorische Gespräche, aber vor allem so genannte banale Benzingespräche, die viele über die langen Wintermonate vermist haben.

Autoteile, Technik, Verbräuche, Erinnerungen an alte Zeiten, Vorhaben in der Zukunft und Einigkeit darüber, dass es noch zu kalt ist zum Schrauben.

Wie haben wir das vermisst.

Es wird deutlich, dass es wieder losgeht und die Zeit bis April ist auch schon überschaubar.

!!! Danke für die schönen Stunden !!!

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18.04.2015 Basdorf

Der 18.04.2015 war für die Crew "Bullet Undertaker" der Saisonstart. In Basdorf war das Wetter sonnig aber noch recht kühl. Ulfi hat sich auch wieder blicken lassen, mit dem Vorhaben das nun öfter zu tun. Der Rest der Crew ist darüber sehr glücklich und hofft auf Umsetzung dieses Vorhabens.

Willkommen bei den Verrückten im Modda ! 

Die Kurse waren bis auf ein Matschloch die reinste Sandkiste.  

Bei uns lief es den ganzen Tag durch sehr gut, ohne dabei die Konkurrenz zu beleuchten. Unsere Gruppe war bis auf zwei S4 Fahrzeuge, eines waren wir, mit langen S5ern bestückt. 

Ulfi ist Stöpsel am Anfang ziemlich um die Ohren gefahren, bis er in der zweiten Hälfte des Tages etwas fahrig wurde. Schade, er hatte durchaus diesmal das Potential, Stöpsel in die Schranken zu weisen. Muss sich Stöpsel jetzt schon Gedanken über mögliche Ausreden machen? Und was hat Ulfi gefrühstückt? Ist er nur wiedergekommen um sich für vergangene Läufe zu rächen? 

Sibbi ist diesmal bei beiden Beifahrer gewesen und hat seine Sache mal wieder hervorragend gemacht. 

Wir haben völlig überrascht bei der Siegerehrung erfahren, dass unsere Mitstreiter mehr Probleme hatten als wir. So hat es zu einem 5. Platz für Ulfi und einem 2. Platz für Stöpsel gereicht. Zudem war es Punkte mäßig sehr eng ab Platz 5 bis 1.  

Außer Ulfi ist aber noch jemand an diesem Wochenende zu uns gestoßen. Nämlich "Mutti". Mutti war so nett und hat sich statt Grisu bereit erklärt Regine, die das Catering immer in ihrem Regiment führt, zu helfen. !!! Das ist, für alle Sportsfreunde noch einmal deutlich gemacht, ein Knochenjob !!! Hut ab vor den Mädels, die sich um das leibliche Wohl aller Sportsfreunde bemühen. Wir freuen uns aber auch wieder auf Grisu, wenn sie dann wieder da ist. Des weiteren gibt es noch einige weitere fleißige Offroadfreunde, ohne die solche Veranstaltungen nicht auf die Beine gestellt werden könnten. Danke !!! 

So ist dank vieler fleißiger Helfer ein schönes Offroadwochenende veranstaltet worden. 

Wir berichten weiter, vor allem hoffen wir auf weiteres Metall am Ende weiterer Läufe dieses Jahr.

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09.05.2015 Rüdersdorf

Der Lauf in Rüdersdorf hat uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Sektionen, die uns zu erst etwas Sorgen machten, waren gar nicht entscheidend. Sondern die verflixte Sektion 1, die wir als zweiten Kurs ansteuerten, sollte uns das Genick brechen. Es war nicht der Schwierigkeitsgrad. Auch Fahrzeuge ohne Sperre konnten im Grunde alle Kurse bewältigen. Das hat uns ein Teilnehmer unserer Gruppe gezeigt, in dem er mit seinem S5 Fahrzeug bis auf einen Patzer überall super mitgefahren ist. 

Die Schräglagen zweier Tore in der Sektion 1 brachten jeweils zwei Kugeln zu Fall, in dem wir trotz Berührung der Stangen auf dem Hang mit dem Rad, mit dem Blech Hang abwärts nicht an der Stange vorbei gekommen sind. Es konnte auch Unvermögen sein, wir fanden jedoch keine Lösung. Gerne hätten wir mal bei den anderen Pajeros zugesehen. Die V20 sind jedoch etwas runder zum Dach, was evtl. die mm ausmachte. Wir fahren eben einen Karton, zugegeben einen scharfen Karton, aber eben eckig und sperrig. So brachten die beiden Pflichtkugeln Punkte, die wir nicht mehr gutmachen konnten, obwohl alle anderen Sektionen mit Bravur gefahren wurden. Das Feld war dicht zusammen, so das diese Patzer auf dem Rang 9 und 16 endeten. Das Feld ist von 34 bis 81 Punkten extrem dicht zusammen. Zusätzlich hat ein Crewmitglied vergessen auf's Navi zu kucken und ist beinahe an einem Tor vorbei gefahren, was ihn kurz aus der Fassung brachte, inkl. weiterer Fehler. Da war der Kaffe wohl noch nicht im Nervenzentrum angekommen. 

Nichts des so trotz hatten wir ein schönes Wochenende. Wir haben wieder alte Freunde getroffen und neue kennen gelernt. 

Die Druckleitungen unseres Kompressors erfordern bis zum nächsten Lauf unsere Aufmerksamkeit. Die Leitung zur Sperre hat sich durchgescheuert und muss erneuert werden.

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13.06.2015 Pasewalk

1. Platz und 2. Platz der Crew Undertaker

Wann hat es das zuletzt gegeben ?

Wir können es Euch sagen. 2010 und 2011 bei den Neueinsteigern.

Wir haben uns endlich mal wieder mal bis an die Spitze gekämpft. Kampf ist dabei definitiv der richtige Ausdruck. In den Gruppen gab es mehr als genug Abbrüche. Ein Fahrzeug hat die Folter nicht überstanden und ist ist kaputt gegangen. Die Kurse waren sehr anspruchsvoll, wie immer in Pasewalk durch Schräglagen kurz vor dem Umfallen geprägt. Nach der ersten Sektion haben wir den Gedanken gefasst, den Rest ruhig und abgeschlagen zu Ende zu fahren. Kugeln, Stangen und haufenweise Rücksetzer haben bei uns die Überzeugung gebracht, abgeschlagen zu sein. Das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern, weil alle Kurse auch in die Gegenrichtung durchfahren werden. Dort lief es plötzlich wie geschnitten Brot. Sogar ein Nuller, (Sektion ohne Fehler), war im letzten Durchgang möglich. Während dessen gab es in unserer Gruppe Abbrüche, die bei uns wieder Hoffnung aufflammen ließ. Nur wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht, wie es in den anderen Gruppen lief. Erst zur Siegerehrung war es dann klar. 

Der komplette Fanclub aus Hennigsdorf war da und ein Abgesandter aus dem Fanclub Mecklenburg Vorpommern, DANKE. Auch Mutti ließ es sich nicht nehmen wieder dabei zu sein. So hätten wir allen Grund gehabt am Ende des Tages eine Kuh durchs Fahrerlager fliegen zu lassen. Doch bei Sonne von morgens bis abends bei unerträglichen Temperaturen haben bei allen Spuren hinterlassen. Wir waren alle samt am Ende. Da war der kühlende Regen, der sich am späten Abend einsetzte, einfach nur Erholung. Still sitzend im Vorzelt gingen alle ihren Gedanken nach, ließen sich vom Wind kühlen und bei dem Einen oder dem Anderen zeichnete sich hin und wieder ein zufriedenes Grinsen im Gesicht ab. So schön kann ein Wochenende sein.

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24.08.2015 Pasewalk 

(So war es am 18.04.2015 in Basdorf.''Ulfi ist Stöpsel am Anfang ziemlich um die Ohren gefahren---. Schade, er hatte durchaus diesmal das Potential, Stöpsel in die Schranken zu weisen. Muss sich Stöpsel jetzt schon Gedanken über mögliche Ausreden machen? Und was hat Ulfi gefrühstückt? Ist er nur wiedergekommen um sich für vergangene Läufe zu rächen?'') 

Nun ist es passiert ! Was er frühstückt weis man immer noch nicht. 

Ulfi hat seine Drohungen war gemacht und hat Stöpsel hinter sich platziert. Er hat ein tolles Ergebnis rausgefahren und war der Bessere. 

Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz! Und das auch nur deswegen, weil sich zwei Konkurrenten den Ersten teilten, einen Zweiten gab es nicht.


Die Kurse im ''Kamp84'' wurden wieder durch Schräglagen geprägt.

Das Trassenband engte die Fahrlinien leider zu stark ein, so dass ein ausprobieren von alternativen Anfahrten der Tore so gut wie nicht in Frage kam. Schade!

Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, schließlich waren die Vorraussetzungen für jeden gleich.

Axel und Steffen waren definitiv die Besseren dieses Wochenende. Sie haben sich den ersten Platz verdient geteilt.

Stöpsel hat noch einen Trostpokal bekommen.



So ging wieder mal ein sehr schönes Wochenende zu Ende.

Die Crew ''Undertaker'' kann zufrieden sein.

Vielleicht kriegt Stöpsel bis zum nächsten Lauf noch das Geheimnis von Ulfi raus ;).

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Rüdersdorf, 05.09.2015

Stöpsel hat rausbekommen, was Ulfi's Geheimnis ist oder besser, das es eine andere einfache Erklärung gibt, warum Stöpsel derzeit kein Land sieht. Er fährt zur Zeit einfach Sch...e ! 

Während Ulfi, der dieses Wochenende wieder das Treppchen auf   Platz 3. erreicht hat, unbeeindruckt seine Läufe abspult, hat Stöpsel seit dem 13.06. die Gesamtwertung im Hinterkopf gehabt. Das führte in Stöpsel's Fall zum Fahren mit der Brechstange, um das Ergebnis wenigstens zu halten oder sogar eine Vorentscheidung herbei zu führen. Spätestens ab diesem Wochenende, mit dem Letzten Platz, ist ein solches Unterfangen kaum noch möglich. Vielleicht bringt diese Situation jetzt ja wieder Ruhe rein. 

Stöpsel hat völlig unnötig eine Torstange umgefahren. Es gab keine Not, es war reine Fahrigkeit und Hektik am Steuer. Um die 40 Punkte wieder gut zu machen, begann er sehr experimentierfreudig neu Wege, die vorher noch keiner gefahren ist und hat ein Trassenband zerrissen. Das geht ohne die Teilung durch das Handicap voll in die Wertung und bedeutete 80 Punkte netto auf's Konto. Damit war bei der Leistungsdichte der Teilnehmer der Tag gelaufen.


Diese Kugel ist dem Ulfi zum Opfer gefallen. Die Situation war wieder links die Reifen an der Torstange und wie soll man nun dem Kontakt mit der Karosse und Kugel vermeiden.

Stöpsel hat es danach gezeigt, es ging. Das war aber einer der seltenen Momente, in dem Stöpsel glänzen konnte. Im Grunde hat das ab dem zerrissenen Trassenband auch keine Bedeutung mehr gehabt. Diese Lichtblicke hätten Ulfi in diesem Augenblick mehr geholfen.




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Basdorf, 19.09.2015

!!! Die Crew The Bullet Undertaker hat diese Saison mit einem Paukenschlag beendet !!!

Wir konnten uns an diesem Wochenende standesgemäß zurückmelden. Mit einem   1. und einem 3. Platz haben wir das Feld ordentlich aufmischen können. 

Aber der Reihe nach !

Es gab in Rüdersdorf ein unerklärliches Eigenleben beim Lenken unseres Sportgerätes. Es bestand Handlungsbedarf vor Basdorf.


Die Woche vor dem Lauf fing mit einer schlechten Nachricht aus dem Untergrund des Undertakers an.

Die Bremssattelschraube rechts, (auf dem Bild schon ausgedreht), hatte unsanft mit dem Querlenker Kontakt und eine tiefe Spur hinterlassen und sich dabei verbogen.

Wieso ist plötzlich der Lenkeinschlag nach rechts so zerstörerisch, zumal wir in Pasewalk und Rüdersdorf fassungslos waren, wie unsere Mitstreiter Lenkradien fuhren, die wir nie erreichen konnten?

Der Übeltäter war nach ruckeln, hebeln, lenken und ein Bier ausgemacht. Der Lenkstockhebel war dermaßen ausgeschlagen, das das Rad rechts ein regelrechtes Eigenleben geführt hat. Die rot markierte Achse war so labil, dass der Hebel am Ende 2cm Spiel in die Pfeilrichtungen hatte.

So hat das Rad rechts nie die Spur gehalten und ist den Lenkbewegungen nie richtig gefolgt.



Binnen zwei Tagen ist ein Neuteil erhältlich gewesen, was wir noch am Donnerstag Abend im strömenden Regen montiert haben. Das Einstellen der Spur konnten wir erst am Freitag früh im Fahrerlager nachholen.

Das dieses Teil dermaßen ausschlagen kann, ist eine Folge aus den Tagen, wo wir wegen der fehlenden Sperre die Anschlagpuffer der Federwegbegrenzer nahezu entfernt haben um mehr Verschränkung zu bekommen.

Dadurch hängt die gesamte Aufhängung beim vollen Ausfedern regelrecht an der Spurstange. Das wird wohl die nächste Dauerbaustelle.

Nach dieser Änderung waren wir wieder vollends zufrieden mit unserem Wendekreis ;).

Am Freitag vor dem Lauf gab es jedoch noch einmal eine Schrecksekunde. Rückwärts Einparken, dicht an einem Baumstamm setzt voraus, dass keine Äste im Nahkampfbereich sind. Überprüft man das nicht knallt es. So ist es geschehen. Wir haben einen glatten Durchschuss zwischen die Augen des Undertakers bekommen, der als Graphik die Heckscheibe zierte. Nun ist keine Heckscheibe mehr drin. Zum Kucken gut, zum Trockenbleiben des Innenraumes schlecht. Ergo besteht schnellstens Reparaturbedarf.

Nun lief aber der Wettkampf !

Rein rechnerisch war das Kunststück, wieder an die Tabellenspitze zu gelangen möglich, hing aber von so vielen, fast unmöglichen Variablen ab, dass keiner von uns mit so was auch nur insgeheim geliebäugelt hat. 

Aber, es ist tatsächlich geschehen. Axel, der sich in den vorherigen Läufen beeindruckend an die Spitze gefahren hat, ist wegen eines Abbruches letzter geworden. Mario, Zweiter der Tabelle, musste so platziert werden, das zwischen Stöpsel und Mario 145 Punkte liegen mussten. So ist es dann auch eingetreten.

Leider hat es für Ulfi nicht gereicht. Denn auch hier war der dritte Platz in der Jahreswertung möglich. Ein Regenguss hat ihm aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Lehmboden hat ihm in einem schwierigen Fahrmanöver eine Torstange gekostet. Es war glatt wie Schmierseife. Alle Sportsfreunde, die da noch durch eine Sektion mussten, hatten es sehr viel schwerer als die, die froh waren schon durch zu sein. 

So lag an diesem Wochenende Freude und Trauer wieder dicht zusammen. Mann kann nun stundenlang darüber philosophieren, wer zu welchen Zeitpunkt schlechter dran war, es hätte an diesem Wochenende jeden treffen können. So ist sehr viel Glück, oder auch Pech im Spiel gewesen, bei einer Leistungsdichte, in der jeder zum Gewinner oder Verlierer werden konnte.

Bei einem wohlverdienten Feierabendbier fand die Siegerehrung statt. Die Crew Undertaker hat ordentlich abgeräumt. Des weiteren hat es auch Pokale für das Verpflegungsteam gegeben, in dem sich Grisu an der Seite von Regine verdient gemacht hat und auch Mutti ist nicht ohne geblieben, weil sie erfolgreich das erste Mal geschrieben hat.

Ohne diese Mitarbeit von vielen freiwilligen Helfern, wäre eine solche Veranstaltung kaum zu stemmen.

Die Crew Undertaker kann noch nicht überall mitmischen, sei es aus Zeitmangel, sei es aus Unwissenheit, welche schnell dazu führt nutzlos daneben zu stehen.

Aber wir versuchen es wenigstens und erhalten auch Anerkennung dafür.



Ergebnisse in Basdorf und das Jahresergebnis:

          1. Platz im letzten Lauf

          3. Platz im letzten Lauf

          1. Platz der Jahreswertung

          1. Platz, bester Brandenburger

          1. Platz, bester Beifahrer

          4. Platz der Jahreswertung

          Pokal für die Mitarbeit im Catering

          Pokal für die Mitarbeit als Sektionswart

So geht es wieder nach Hause. Ein anstrengendes Wochenende war wieder mal zu Ende.  

Wir mussten dieses Jahr lernen, dass Tabellenplätze vergänglich und im Grunde ohne Bedeutung sind. Am Ende wird abgerechnet.


Am Schluss sei noch einmal dringlichst darauf hingewiesen! Für solch ein Wochenende bemühen sich viele fleißige Helfer, Vorbereiter, Aufbauer, Organisatoren, Sponsoren, Sportsfreunde und deren Familienmitglieder zuweilen schon sehr lange im Voraus um den störungsfreien Ablauf einer Veranstaltung. Sie investieren Ihre Freizeit, Urlaub, Kraft und haben sicher auch finanzielle Lasten, teilweise opfern sie sogar ihr eigenes Vergnügen, weil gar keine Zeit mehr ist, mit eigenem Auto mit zu fahren. 

Man kann dieses Arrangement nicht hoch genug würdigen. Die Sportskollegen der IG Offroadsport Berlin und des MC Woltersdorf, nicht zu letzt auch des Kamp84, haben uns wieder ein fantastisches Jahr beschert.

!!! Wir sagen Danke !!!

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Rendsburg, 03.10.2015

Dieses Jahr scheinen die Sensationen nicht aus zu gehen !

Für uns war die Saison eigendlich gelaufen. Unser Wohnmobil war so gut wie eingemottet und die Dinge abseits des Offroad begannen Bedeutung zu bekommen. Da hat sich die Crew Undertaker doch noch mal überreden lassen, schmunzel, bei den Verbandsendlauf im hohen Norden teil zu nehmen.
  

Da kein Beifahrer verfügbar war und die Heckscheibe seit dem letzten Lauf in Basdorf hinüber war, hing die Teilnahme von diesen beiden Fakten ab.  

Nun, eine Heckscheibe war schnell wieder drin. Beifahrer ?
  

Grisu hatte sich ja schon eine Weile mit der aktiven Teilnahme am Autotrial befasst und immer wieder alles vor sich herschieben können. Nun musste sie Teamgeist beweisen und hat keine Sekunde gezögert und zugesagt, auf dem Beifahrersitz mit zu wirken.
  

Am Abend der langen Anreise noch, hat sie von Stöpsel einen Crash Kurs in Sachen Beifahrertätigkeiten erhalten. Mehr Zeit war ja nicht. Wir wollten uns aber nichts beweisen und haben die Abmachung getroffen, wenn es nicht geht ist Schluss, wir sind dort um Spaß zu haben und verspüren nicht den geringsten Leistungsdruck.
  

Die Sektionen waren an der Zahl 10, die Kurse sehr anspruchsvoll und ohne das wir uns im Voraus Gedanken darüber gemacht haben, sind wir in eine Veranstaltung geschliddert, in der sich jeweils die Besten Sportsfreunde der Trialverbände Nord- und Mitteldeutschlands messen.

Kurz gesagt, wir haben uns so gar nicht verstecken müssen. Im Gegenteil, wir haben mit einem 3.Platz mehr erreicht, als wir für möglich hielten. Der Undertaker lief beängstigend gut, war ja in Basdorf schon so, aber Grisu hat sich dermaßen ins Zeug gelegt, dass sie gar keine Zeit hatte darüber nach zu denken, ob es kipplig oder steil wurde.

Grisu hat einen hervorragenden Job gemacht und ihren Beitrag zum tollen Abschneiden geleistet. Im Gegenteil, sie hat höllisch Spaß an der Sache bekommen und die Begeisterung war riesig. Grisu hat Feuer gefangen.

Der Abend endete mit netten Gesprächen unter Sportskollegen, Live Musik und Bier. Der Abschluss der Saison 2015 hätte nicht besser sein können. Bis auf eine Schrecksekunde auf der Heimfahrt, wo sich ein Reifen am Trailer in seine Bestandteile aufgelöst hatte, war alles, aber wirklich alles ein Genuss.

   

Wir sehen und im Modda !